Automatisierte Software-Entwicklung sichert Arbeitsplätze hier
Schneller, besser und billiger als Handarbeit in Niedriglohn-Gebieten (Offshore-Outsourcing)

Begriff "EVM in der Software-Entwicklung"

Im Bereich der Software-Entwicklung ist Earned Value Management (EVM) noch keine Selbstverständlichkeit. Was heute meist noch fehlt, sind geeignete Messverfahren zur Feststellung des Wertes, den ein Software-Projekt von seinem Beginn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaffen hat.

Die im Software-Bereich bisher verwendeten Metriken (z.B. Lines of Code (LOC), Function Points, u.s.w.) sind für EVM nicht geeignet: Ihre Messwerte sind zu grob, zu ungenau, zu schwer zu ermitteln oder sie werden von Auftraggebern nicht verstanden. Als Maßstab für den im Projekt bereits geschaffenen Wert sind sie daher umstritten.

Doch die zunehmende Verbreitung von Anforderungsmanagement (z.B. mit Objects 9000) in der Softwareentwicklung wird diese Lücke voraussichtlich schon bald schließen: Projekterfahrungen haben gezeigt, dass Anforderungen eine gute Grundlage für die Ermittlung des Earned Value von Software-Projekten sind:

Zum Einen ist der Wert von erfüllten Anforderungen für Auftraggeber unmittelbar ersichtlich, und zum Anderen kann der Earned Value anhand von Anforderungen leicht ermittelt werden. Bei ausreichender Tool-Unterstützung verursacht die Ermittlung des Earned Value sogar überhaupt keine weiteren Kosten oder Zeitaufwände.

Das EVM-Modul des Trainings "Verifikation von UML-Modellen" von Object Academy zeigt u.a., wie eine praxistaugliche Maßzahl für den Earned Value eines Software-Projekts gewonnen werden kann.


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